Es ist ja immer sehr interessant, wie man auf seine Außenwelt wirkt Naja, meistens eher deprimierend, nicht weil alle sooooo fies sind, sondern, da man meistens dann doch nicht hört, was man hören will. Naja, jetzt zu meiner mehr oder weniger intressanten Anekdote. Ich war also mit einer Freundin in einer Buchhandlung, wo sie ein schreklich kitschig, melodramatisches Buch in der Hand hielt. So charmant, wie ich doch immer bin, hab ich ihr das auch sofort gesagt. Der Kommentar: "Ach ja, du hast ja eh was gegen Depressive..." Was sie nicht wirklich ernst gemeint hat, bei mir aber eine Cartoon-like "WHAT?!"-Reaktion ausgelöst hat. Zuallererst möchte ich natürlich sagen, dass ich nichts gegen depressive Menschen habe. Das ist eine schlimme Krankheit und ich wünsche sie niemandem. Allerdings kann man in der letzten Zeit einen merkwürdigen Trend beobachten, in dem das übertriebende Leiden ästhetisiert wird. Na gut, vielleicht ist das nicht wirklich neu, aber es ist mir noch nicht so lange aufgefallen. Na klar, Leid ist wichtig darzustellen in der Kunst. Ist ja schließlich auch ein großer Teil der menschlichen Psyche und dank Stephanie Meyer wissen wir auch, wie ein "Kunstwerk", das versucht jeglicher Art von Konflikt aus dem Weg zu gehen, aussieht. Aber diese Glorifizierung. Man muss sich nur solche Vampir-Verschnitt-Poster angucken, die man in jeder Merchandisingabteilung findet,oder einen Songtext von Simple Plan anhören, die sich so in ihrem Leid suhlen, dass einem schlecht wird. Es gibt auch wirklich gute Musik, die "menschliche Abgründe" (Hach, der gute, alte Pathos) darstellt. Mein persönlicher Tipp "Hurt" von Nine Inch Nails oder Johnny Cash oder so ziemlich alles von Radiohead. Doch ich glaube, Leid kann so eine Sache sein, in die man sich total reinsteigert kann, bis alle einen hassen und die Welt eh scheiße ist und man sich eigentlich gar nicht weiter anstrengen muss. Das ist schade. Es ist natürlich immer ein Kraftakt wieder aufzustehen, aber wieviel erlebt man schon, wenn man auf dem Boden liegt und ober war die Luft war oben eh immer besser. Natürlich muss man, wie Eingangs schon erwähnt, immer einen Unterschied zu Leuten machen, die tatsächlich krank sind und z.B. wahnsinnige Angst haben, ihre Waschmaschiene anzustellen. Nun ja, dies war man wieder einer von vielen halbgaren Gedanken, die ich so gerne meinen Mitmenschen aufdrücke. Ich hoffe, man sieht mir nach.
Das Wolkenkind.
Eine Wolke besteht aus folgenden Substanzen: Farbe, Musik, Geruch, Schlaf und Wasser. Manchmal regnet es etwas anderes als Wasser, was aber nur wenige Menschen bemerken. (Yoko Ono)
28.12.2010
27.12.2010
Frohe Weihnachten...
...falls man das nachträglich sagen darf. Ach egal.
Nun ja, wie man sich denken kann, habe ich in der letzten Zeit den Geburtstag von Jesus Christus gebührlich gefeiert und bin nicht wirklich zum Bloggen gekommen. Das hier wird auch kein langer Post...eher so eine Art Lebenszeichen, bevor es zur nächsten Weihnachtsfeier geht. Ich hoffe, ihr hattet eine genauso entspannte Weihnachtszeit wie ich. Das perfekte Rezept dazu ist ja ironischer Weise, dass man Weihnachten so lange man kann aus dem Weg gehen sollte. Sprich: überfüllten Einkaufszentren, Radio und Weihnachtsmärkte. In geringer Dosis sehr schön. Jetzt will ich euch aber nicht langweilen mit den Einzelheiten, wie ich Weihnachten gefeiert habe. Sowas ist immer sehr tückisch. Man glaubt ja kaum,wie sehr andere Leute von den lustigen Anekdoten vom Opa gelangweilt werden und dass nicht jeder so interessiert ist in meine Weihnachtsgeschenke wie ich selber, hab ich schon immer geahnt. Deshalb wünsche ich euch allen, die sich diesen Schmu durchlesen, noch ein entspanntes Restjahr (den Teil mit dem Rutsch lass ich diesmal aus, ich hoffe man verzeiht mir, aber dieses Wort klingt einfach so eklig).
Liebste Grüße
Euer Wolkenkind.
Nun ja, wie man sich denken kann, habe ich in der letzten Zeit den Geburtstag von Jesus Christus gebührlich gefeiert und bin nicht wirklich zum Bloggen gekommen. Das hier wird auch kein langer Post...eher so eine Art Lebenszeichen, bevor es zur nächsten Weihnachtsfeier geht. Ich hoffe, ihr hattet eine genauso entspannte Weihnachtszeit wie ich. Das perfekte Rezept dazu ist ja ironischer Weise, dass man Weihnachten so lange man kann aus dem Weg gehen sollte. Sprich: überfüllten Einkaufszentren, Radio und Weihnachtsmärkte. In geringer Dosis sehr schön. Jetzt will ich euch aber nicht langweilen mit den Einzelheiten, wie ich Weihnachten gefeiert habe. Sowas ist immer sehr tückisch. Man glaubt ja kaum,wie sehr andere Leute von den lustigen Anekdoten vom Opa gelangweilt werden und dass nicht jeder so interessiert ist in meine Weihnachtsgeschenke wie ich selber, hab ich schon immer geahnt. Deshalb wünsche ich euch allen, die sich diesen Schmu durchlesen, noch ein entspanntes Restjahr (den Teil mit dem Rutsch lass ich diesmal aus, ich hoffe man verzeiht mir, aber dieses Wort klingt einfach so eklig).
Liebste Grüße
Euer Wolkenkind.
02.12.2010
Namen
Ich weiß, ein unglaublich packender Posttitel *räusper*. Nein, im Ernst. Ich bin mir nicht sicher, ob es nur mir so geht, aber ich persönlich fand ja schon immer, dass Namen etwas Skurriles sind. Ich meine, wäre ich denn die selbe, wenn ich anders heißen würde. Schließlich ist mein Name schon irgendwo ein großer Teil meiner Idendität. Ein Name soll ja so etwas wie eine Zusammenfassung einer Person sein. Wenn man mich rufen will, also an mich denkt und adressiert, sagt man ja nicht: "Ey, Mädchen mit Brille im braunen Pullover schwing mal deinen Arsch her." Sondern, nun ja, meinen Namen halt. Surprise! Nur ist das kein Buchtitel, den man am Ende der Geschichte vergibt. Sondern am Anfang der Geschichte bzw. des Lebens eines Menschen, während noch keine Zeile geschrieben wurde. Eine blanke, nackte Seite, wenn man so will. Und irgendwie prägt einen der eigene Name ja schon. Um so witziger, wenn man versucht sich das Wort einfach so anzuhören, ohne an sich selbst zu denken. Versucht es mal, sagt euren Namen und hört auf die einzelnen Silben, auf den Klang. Seltsam oder?Wieso soll gerade dieses Wort mein Ich beschreiben. Irgendwie ist so ein Name, einzwängend. Viel zu kurz und nichts sagend. Ich sollte es mal wie die Ents aus Herr der Ringe versuchen. Deren Name ist praktisch ihre gesamte Lebensgeschichte (und Ents leben seeeehr lange), die sie ihren Freunden versingen. Sehr romantisch. Gehört dann aber doch zu den Dingen, die ein wenig zu umständlich im Alltag sind und deshalb verworfen werden. Jaja, wie langweilig ich doch mal wieder bin...Ganz auf einen Namen würde ich dann aber auch nicht verzichten. Nennt es Feigheit, aber irgendwie wäre es, als wenn ein Stück Haut abgeschnitten würde und nun ja fehlt. Man gewöhnt sich an seine Krücken. Sie bleiben trotzdem ein denk- und schwafelwürdiges Thema.
Und zu allerletzt noch einen coolen Tipp für den Winter: Wenn es schneit, einfach die Schuhe ausziehen und barfuß im Schnee tanzen. Das ist das Glück (ganz egal, was euer Arzt sagt.)
Liebe Grüße
Das Wolkenkind
Und zu allerletzt noch einen coolen Tipp für den Winter: Wenn es schneit, einfach die Schuhe ausziehen und barfuß im Schnee tanzen. Das ist das Glück (ganz egal, was euer Arzt sagt.)
Liebe Grüße
Das Wolkenkind
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