Im Grunde genommen ist mein Leben im Moment so ziemlich großartig. So war ich auch in den letzten Wochen immer unterwegs, immer was gemacht und selten im eigenen Bett gepennt. Hat alles viel Spaß gemacht, ist aber auch ermüdend. Also habe ich mir heute eine kurze Pause vom Leben gegönnt. Schön alleine unterwegs. Und da kam auch schon der Knick. Schlechte Laune, menno. Kann man mich nicht mehr mit mir selbst alleine lassen? Nein, das kann es nicht sein. Ich war schon immer eine von denen, die sich, wenn nötig, stundenlang alleine unterhalten können. Aber was ist es dann? Es muss wohl etwas mit diesem ewigem grauen Wetter, gepaart mit Erinnerungen an den letzen Sommer zu tun haben. Eigentlich habe ich ja nichts gegen ein Bisschen Grau, aber dieses scheint nicht mehr verschwinden zu wollen. Seit Wochen hängt es sich an den Himmel, an Wege und selbst die Pflanzen wirken weniger grün. Die Erinnerung an die schönen Tage, die ich in Parks und am Wasser verplempert habe, sind schon nicht mehr tröstlich sondern haben etwas von Arzt-Wartezimmerdrucken von Michel Angelos berühmten Händen, die man überall findet und die mich zwischenzeitlich bestenfalls nerven, aber garantiert nicht mehr erfreuen.
Doch glücklicherweise kenne ich das ideale Heilmittel gegen solche Winterdepression und hole meinen MP3-Player aus der Tasche (schließlich sind wir Kinder des 21ten Jahrhunderts auf alle Eventualitäten vorbereitet) und lasse meine neue Freundin Carla in mein Ohr singen. Nicht einmal eine Minute später hat sie mich schon inspiriert "I carry sun in a golden cup...". Was für eine schöne Idee! Danke Carla! Auf einmal fühlt es sich so an, als hätte auch ich eine goldene Tasse, in der die Sonne aufbewahrt wird. Gleich hier, in meiner Umhängetasche. Plötzlich ist der Reißverschluss kein gewöhnlicher Verschluss mehr, oh nein, sondern mein ganz persönliches Kleiderschrankportal in die wunderbare Welt Narnia oder Walhalla oder Miteelerde und ich spüre, wie die weiße Hexe vertrieben wird, zusammen mit dem grauen Gespenst, das sich so gemeiner Weise an meinen Rücken geheftet hat. Doch das Witzigste ist, auf einmal gefallen mir wieder stümperhafte Michel Angelo-Verschnitte.
In diesem Sinne: rein gehauen muchachos und muchachas
Das Wolenkind
ja herrlich...musik hat einen placebo effekt!
AntwortenLöschenLG
und wünsche für schöneres wetter!
Im Schnee tanzte ich schon und eine Symphonie schrieb ich auch. Alles andere ist kaum zu schaffen.....wie lange könnte ich da noch leben...ach ja,ich fliege sehr oft...manchmal auch aus der Tür und ständig weine ich bei einem Lied und vielleicht kann ich mit dem Kuckuck feilschen um ein paar Jahre mehr oder....... liebe Grüße Sophie
AntwortenLöschenLach... du bist ja schnell Zufriedenzustellen... bei mir bräuchte es schon ein wenig mehr! (Leider)
AntwortenLöschenLG
Taps-Taps... anklopf... hereinschleich und guck!
AntwortenLöschenKeiner Zuhause?
Traurig tieflufthol und ganz dolle schnief mach...
Zettel auspack und Notiz hinterlass:
Wie versprochen möchte ich mich auch bei dir hier noch einmal melden!
Dir und deine Lieben wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012... und mir, dass unser netter Kontakt weiterhin bestehen bleibt!
LG-GiTo
Ich wünsche dir:
Besinnliche Lieder, manch´ liebes Wort,
Tiefe Sehnsucht, ein trauter Ort.
Gedanken, die voll Liebe klingen
und in allen Herzen schwingen.
Der Geist der Weihnacht liegt in der Luft
mit seinem zarten, lieblichen Duft.
Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit
Ruhe, Liebe und Fröhlichkeit!
Autor Unbekannt